Es ist eine Sache rationale Argumente gegen Viehzucht und die Ausbeutung der Tiere zu lesen, aber etwas ganz anderes sich einen Film zu diesem Thema anzusehen. Denn nur auf diese Weise kannst du die nötigen Informationen durch mehrere Sinne gleichzeitig aufnehmen und auch emotional verarbeiten. Etwas zu lesen berührt uns Menschen bei weitem nicht so stark wie etwas zu sehen und gleichzeitig zu hören. Deshalb findest du in diesem Artikel die besten Vegan Filme und Dokumentationen.

What The Health (2017)

what the health film

Kip Andersen and Keegan Kuhn waren wieder am Werk. Nach ihrem Debüt „Cowspiracy“ geht es in What The Health um die Auswirkungen tierischer Lebensmittel auf die Gesundheit und wie man diesen entgegenwirken kann. Dazu befragt Kip mehrere Doktoren und Wissenschaftler. Außerdem findet er heraus, dass viele Gesundheitsorganisationen dieses Wissen bewusst verschweigen.

Cowspiracy (2014)

Die meist beachtetste Umwelt-Doku in Spielfilmlänge ist wahrscheinlich Cowspiracy. Und das zu recht. Die Macher von „What The Health“ gehen der Frage auf den Grund, warum den meisten Menschen nicht bewusst ist, welche immensen Auswirkungen die Viehzucht auf unser Klima hat. Außerdem lernst du wie die Nutztierhaltung dazu beiträgt, dass überall auf der Welt Frauen, Männer und sogar Kinder verhungern.

Earthlings (2005)

earthlings

Earthlings ist eine Dokumentation von Shaun Monson. Es geht um die Ausnutzung von Tieren durch den Menschen. Dabei wird sowohl auf Viehzucht, Massentierhaltung, Leder- und Pelzproduktion als auch Unterhaltung und wissenschaftliche oder medizinische Versuche eingegangen. Da man heimlich gefilmte Aufnahmen von stark leidenden Tieren zusehen bekommt ist der Film ist zwar schwer anzusehen, doch genau so soll er auch sein. Denn wenn man es schon unerträglich findet solches Leid nur anzusehen, wie kann man es dann aktiv unterstützen und verursachen?

Gabel statt Skalpell (2011)

Gabel statt Skalpell Doku

Der Film Gabel statt Skalpell heißt im englischen Original „Forks Over Knives“. Der Untertitel lautet „Gesünder leben ohne Fleisch“, was den Inhalt dieser Dokumentation gut zusammenfasst. Es wird geschildert wie tierisches Protein, Fett und Zucker zu sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes Typ II und vielen mehr führt.

Live and Let Live (2013)

live and let live

Live and Let Live handelt von unserem Verhältnis zu Tieren und den Beweggründen der Veganer. Außerdem wird die Geschichte des Veganismus im allgemeinen behandelt. Im Film werden 6 Menschen gezeigt, die aus unterschiedlichen Gründen beschlossen haben sich rein pflanzlich zu Ernähren. Darunter sind zum Beispiel ein Schlachter, ein Koch und ein Milchbauer.

Speciesism (2013)

Mark Devries ist ein 20 jähriger Student, der keine Ahnung davon hat was Speziesismus eigentlich bedeutet. Er will herausfinden wie die Produktion von tierischen Gütern abläuft, wird allerdings von den dafür verantwortlichen Betrieben abgewiesen. In Speciesism werden diverse Mitarbeiter verschiedener Tierschutzorganisationen aus unterschiedlichen Fachbereichen interviewed. Dabei wird natürlich auch das Thema Veganismus angesprochen.

Vegucated (2011)

vegucated

Bei Vegucated geht es um 3 „Allesfresser“, die sechs Wochen lang vegan leben. Zu beginn haben sie keine Ahnung worauf sie sich eigentlich eingelassen haben, doch schnell ändern sie ihre ursprüngliche Einstellung. Ob sie ihre neu errungenen Überzeugungen auch in Situationen, wie dem Familienurlaub stand halten erfährst du im Film.

Fett, Krank & Halbtot (2011)

fett, krank & halbtot

Joe Cross hat 45 Kilo Übergewicht, ist vollgepumpt mit Steroiden aus tierischen Lebensmitteln und leidet unter einer schweren Autoimmunerkrankung. Er ist Fett, Krank & Halbtot. Da kein konventioneller Arzt ihm eine langfristige Lösung bieten kann beschließt er 60 Tage lang nur noch frisch gepresste Frucht- und Gemüsesäfte zu trinken. Im laufe seiner Reise unterhält er sich mit 500 Amerikanern über Gesundheit und die richtige Ernährung.

Simply Raw – Reversing Diabetes in 30 Days (2009)

simply raw

In Simply Raw (auf deutsch: Nur Rohkost: In 30 Tagen Diabetes umkehren) bekommt man zu sehen wie Diabetes Kranke durch eine rohköstliche Ernährung ihre Krankheit in den Griff bekommen. Dabei sieht man die Erfahrung einzelner Teilnehmer, sowie ihre physischen und psychischen Veränderungen. Natürlich geht es auch um den andauernden Kampfes gegen alte Gewohnheiten.

Meat the Truth (2007)

meat the truth

Meat the Truth behandelt hauptsächlich die negativen Auswirken der Viehzucht auf unser Klima. Die Dokumentation wurde 2007 von der Nicolaas G. Pierson Foundation abgedreht und zeigt dem Zuschauer, dass die Nutztierhaltung um einiges schlimmer als das gesamte Transportwesen ist. Es wird dabei auch auf Al Gores Vortrag eingegangen, der zwar vor dem Klimawandel warnt, allerdings ohne auf die Massentierhaltung einzugehen.

easy.vegan – der Film über Veganismus (2009)

Die deutsche Produktion easy.vegan räumt mit Vorurteilen zum Thema Veganismus auf und regt dazu an seine Lebensgewohnheiten kritisch zu überdenken. Dabei werden moralische, gesundheitliche und ökologische Gründe behandelt.

More than Honey (2012)

more than honey

More than Honey ist ein 2012 erschienener Dokumentarfilm des schweizer Regisseurs Markus Imhoof. Thematisiert wird das weltweite Bienensterben, welches durch Zucht, Pestizide und Antibiotika verursacht wird. Die Kernaussage ist, dass der Großteil unserer Lebensmittel ohne die Bestäubung der Bienen, nicht produzierbar wäre. Wenn die Bienen also aussterben, stirbt auch der Mensch.

Taste the Waste (2010)

taste the waste

In Taste the Waste geht es darum, dass etwa 50% aller Lebensmittel weggeworfen werden und fast niemand sich über diese Verschwendung bewusst ist. Außerdem werden die Folgen für das globale Klima und den Welthunger thematisiert.  Nichtsdestotrotz findet ein weltweites Umdenken stattfindet, da es Menschen gibt, die versuchen mit allen Mitteln diesem Irrsinn ein Ende zu setzen.

Food, Inc. (2008)

Food, Inc Dokumentation

Food, Inc. behandelt die Realität der „natürlichen“ Nahrungsmittelproduktion. Dabei wird genmanipuliertes Getreide, mit Medikamenten versetztes Tierfutter oder hormonbehandeltes Vieh thematisiert. Darüberhinaus wird im Film gezeigt, dass nur wenige Konzerne darüber bestimmen, welche Lebensmittel erhältlich sind und was wir über Ernährung wissen dürfen.

Okja (2017)

okja

Der Netflix Produktion Okja ist der einzige Film, den ich vor der Recherche für diesen Beitrag nicht kannte. Die Story handelt vom Mädchen Mija und ihrem mutierten Riesenschwein, welches das Fleisch-Unternehmen Miranda für kapitalistische Zwecke ausnutzen will. Die ersten Minuten empfand ich als gewöhnungsbedürftig, doch insgesamt handelt es sich hierbei um einen bewegenden und zum Nachdenken anregenden Film, der auch Leuten gefallen wird, die sich nur ungern Dokumentationen angucken. Jeder Zuschauer wird instinktiv Wut gegenüber Tierausbeutung und Nutztierhaltung verspüren. Anschließend kann man sich dann Gedanken über Gemeinsamkeiten zur echten Welt machen.

Peaceable Kingdom (2009)

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Die preisgekrönte Dokumentation „Peaceable Kingdom“ zeigt die moralischen Probleme, verschiedener Landwirte, die angefangen haben ihren Job zu hinterfragen. Dabei erzählen die Bauern Geschichten von Grausamkeit, starken Bindungen und lebhaften Beziehungen. Der Kontakt zu ihren Tieren und das Kennenlernen ihrer Persönlichkeiten führt bei den Bauern zu einem Dilemma. Doch mit wachsendem Bewusstsein ändern sich ihre Weltsicht. Sie werden vegan und errichten sogar Zufluchtsorte für ehemalige Nutztiere.

Unity (2015)

unity

Unity kann als Fortsetzung der renommierten Dokumentation „Earthlings“ gesehen werden. Da der Film von 100 verschiedenen Schauspielern, Entertainern, Athleten oder Musikern erzählt wird, hat es 7 Jahre gedauert ihn fertigzustellen. Gefragt wird weshalb wir selbst nach tausenden von Jahren nicht in der Lage sind friedlich mit unser Umgebung auszukommen.

PlantPure Nation (2015)

plantpure nation

PlantPure Nation schließt da an, wo Forks Over Knives aufgehört hat. Dr. T. Colin Campbell, sein Sohn Nelson und Tom Riner bündeln ihre Kräfte um die gesundheitlichen Vorteile einer vollwertigen, pflanzlichen Ernährung zu verbreiten.

Food Choices (2016)

food choices

Der preisgekrönte Filmemacher Michal Siewierski macht sich auf eine 3 Jahre lang Reise, um herauszufinden, welche Food Choices die gesündesten für uns Menschen und den Planeten im allgemeinen sind. Während er durch die USA reist befragt er 30 Experten, darunter: Dr. John McDougall, Dr. T Colin Campbell, Dr. Richard Oppenlander, Dr. Pam Popper, Rich Roll, Joe Cross und viele mehr.

Planeat (2010)

Planeat

Mit einer Besetzung von Wissenschaftlern, Umweltexperten und Landwirten zeigt die britische Dokumentation „Planeat“ welche Vorteile es für Gesundheit und Umwelt hat auf tierische Produkte zu verzichten. Die für den Film interviewten Personen erzählen, dass Fleisch und Milch zu Krebs, Herzerkrankungen, Umweltverschmutzung und Klimawandel führen. Außerdem werden innovative Techniken gezeigt, mit denen man die heutigen Probleme lösen könnte.

Blackfish (2013)

blackfish

Blackfish erzählt die Geschichte verschiedener Schwertwale, die aus ihrer natürlichen Umgebung geraubt wurden um in SeaWorld gehalten zu werden. Dabei geht es speziell um den Wal Tilikum, welcher in 3 tödliche Unfälle verwickelt war. Auf eine fesselnde Weise wird erforscht, was den Wal dazu brachte gewalttätig zu werden. Denn es gibt keinen einzigen Fall eines Schwertwal Angriffs auf einen Menschen in freier Wildbahn.

The Ghosts In Our Machine (2013)

Die Tierrecht Dokumentation The Ghosts In Our Machine wirft Licht auf die individuellen Lebewesen, die in Tier ausbeutenden Industrien gefangen gehalten werden. Der Film folgt der Fotojournalistin und Aktivistin Jo-Anne McArthur, die uns ermöglicht einen Blick auf das Leiden zu werfen, welches sich normalerweise im Verdecktem abspielt. Ausgestattet mit ihrer Kamera bereist Jo-Anne die Welt, um die Grausamkeiten der Fleisch- , Milch-, Tierversuchs- und Pelzindustrie zu enthüllen.

Farm to Fridge (2011)

Farm to Fridge ist ein 12 Minuten langer Kurzfilm, der zeigt welche Qualen Tiere durchleben müssen bis sie im Supermarkt enden. Mit versteckten Kameras wird die Wahrheit hinter Bacon, Eiern, Milch, Fleisch und Fisch gezeigt. Falls du dies sehen möchtest stelle dich am besten schon einmal auf eine Reihe extrem verstörende Bilder ein.

Swine – A Very British Horror Story (2016)

Bei Swine handelt es sich ebenfalls um einen Kurzfilm. Timothy Shieff geht als Undercover-Journalist in einen englischen Massentierhaltungsbetrieb um den Gerüchten einer Krankheit in der Schweinepopulation nachzugehen. Man bekommt sowohl die schlechten Konditionen in Massentierhaltungsbetrieben als auch das steigende Problem von Antibiotikaresistenz zu sehen. Swine zeigt den steigenden Wirkungsverlust von Antibiotika, auf die wir so stark angewiesen sind.

The Engine 2 Kitchen Rescue (2011)

Der ehemalige Feuerwehrmann und Triathlet Rip Esselstyn besucht 2 verschiedene Familien und hilft ihnen bei der Umstellung auf eine vollwertige vegane Ernährung. Dabei macht er sich zunächst einen Eindruck der bisherigen Lage und entsorgt alle tierischen Produkte. Was übrig bleibt ist nicht sehr viel, also ist es Zeit einkaufen zu gehen. Rip erklärt die Vorteile seiner Ernährung in einer einfach zu verstehenden Weise, macht klar welche Lebensmittel man konsumieren sollte und worauf man im Supermarkt achten sollte. Mit seinen leckeren Rezepten kann er selbst skeptische Familienmitglieder überzeugen. Der Film nennt sich The Engine 2 Kitchen Rescue.

Gary Yourofsky: Best Speech Ever (2010)

Der 2010 gehaltene Vortrag vom Tierrechtsaktivist Gary Yourofsky is viral gegangen und hat bis heute mehrere Millionen Aufrufe erhalten. Seine überzeugende Art hat dazu geführt, dass 8% Israels vegan wurde, nachdem seine Rede ins Hebräische übersetzt wurde. Schau dir seine Rede an und du wirst sehen warum.

Dr. Michael Greger: Uprooting the Leading Causes of Death (2012)

Dr. Michael Greger, Gründer der nichtgewerblichen, wissenschaftlich basierten Website NutritionFacts.org, hat diese Rede 2012 gehalten. Indem er auf wissenschaftliche Studien eingeht erklärt er unsere top 15 Todesursachen und zeigt wie man diese durch die richtige Ernährung umgehen kann.

James Aspey: This Speech Is Your Wake Up Call (2016)

james aspey vortrag

Ich habe James Aspey bereits in meinem Artikel über die besten veganen YouTuber erwähnt. Er hat die öffentliche Aufmerksamkeit erregt indem er 365 Tage lang nicht redete um Aufmerksamkeit für das Leiden jener zu erwecken, die selbst nicht reden können. In dieser Rede erklärt er seinen unkonventionellen Weg zum Veganismus, die Wichtigkeit dieser Bewegung und wie man die Botschaft am besten übermittelt.

James Wildman: 101 Reasons to Go Vegan (2013)

James Wildman von der Animal Rights Foundation in Florida erklärt seinem Publikum die zahlreichen Vorteile einer veganen Ernährung. Dabei geht er besonders auf die ethischen Aspekte ein. Der Vortrag ist zudem in einer sehr unterhaltenden Art gehalten.

Ich hoffe dir hat diese Liste Auflistung veganer Dokumentationen und Filme gefallen. Wenn dir noch eine gute Ergänzung einfällt lass es mich in den Kommentaren wissen. Mich interessiert außerdem welche Dokumentation dir am besten gefallen hat. Die 100 besten Gründe für eine vegane Lebensweise habe ich übrigens im folgendem Artikel zusammengefasst:

https://veganfakt.de/gruende/

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